Friedrich Karl Klausing

Friedrich Karl Klausing will Berufsoffizier werden und tritt im Herbst 1938 als Fahnenjunker in das angesehene Potsdamer Infanterieregiment 9 ein. Nach Beginn des Zweiten Weltkriegs wird er zunächst in Polen und Frankreich eingesetzt und nimmt im Winter 1942/43 an den Kämpfen bei Stalingrad teil. Dort wird er schwer verwundet und nach einer weiteren Verwundung 1943 zum Innendienst beim Oberkommando der Wehrmacht nach Berlin versetzt. Fritz-Dietlof Graf von der Schulenburg kann ihn dort für seine Verschwörungspläne gewinnen. Am 15. Juli 1944 begleitet Klausing Stauffenberg als Adjutant in das ostpreußische »Führerhauptquartier«. Das zunächst für diesen Tag geplante Attentat kann aber nicht ausgeführt werden. Am 20. Juli 1944 hält er sich im Bendlerblock, der Zentrale der Verschwörer in Berlin, auf und ist dort für die Übermittlung der »Walküre«-Befehle mitverantwortlich. In der Nacht vom 20. auf den 21. Juli kann Klausing zunächst entkommen und sich bei Freunden verstecken. Am nächsten Morgen stellt er sich jedoch der Gestapo und wird im ersten Schauprozess gegen die Verschwörer vom Volksgerichtshof am 8. August 1944 zum Tode verurteilt. Friedrich Karl Klausing wird noch am selben Tag in Berlin-Plötzensee ermordet.


Friedrich Karl Klausing

Friedrich Karl Klausing aspired to become a career officer and joined the distinguished 9th Infantry Regiment in Potsdam as a cadet in 1938. After the Second World War began, he first served in Poland and France and then took part in the fighting near Stalingrad in 1942–43, where he was seriously wounded. After being wounded a second time in 1943, he was transferred to Berlin for domestic service with the Armed Forces High Command. Fritz-Dietlof Graf von der Schulenburg succeeded in winning him over for the conspiracy against Hitler. On July 15, 1944, Klausing accompanied Claus von Stauffenberg to Hitler’s headquarters in East Prussia, the “Wolf’s Lair,” as Stauffenberg’s adjutant. On July 20, 1944, Klausing was present in the Bendler Block, the conspirators’ command center, where he shared responsibility for relaying the “Valkyrie” orders. In the night of July 20-21, 1944, he initially succeeded in escaping and hiding with friends. However, he surrendered to the Gestapo the next morning. Friedrich Karl Klausing was sentenced to death by the People’s Court in the first show trial of the conspirators on August 8, 1944, and murdered the same day in Berlin-Plötzensee.